Katzenscheune auf dem Seltisberg

Begonnen hat es mit der Katzenscheune im Jahr 1990
Die letzte Katze hatte im Jahr ???? die Scheune verlassen.

Im Dorfzentrum von Seltisberg bei Liestal gab es einen Bauernbetrieb. Als Monika 1990 mit der Pflege einiger Katzen be­gann, war nicht abseh­bar, was einmal daraus wer­den würde. Monika arbei­tete damals im Dorfladen unmittelbar gegenüber diesem Bau­ernhof. Aus Freude an den Tieren, zum Teil aber auch aus Mitleid begann sie, die Katzen zu füttern und zu pfle­gen. Aus gesund­heitlichen Gründen und altershalber stellte der inzwi­schen verstor­bene Bauer den Betrieb ein. So gab es für die Katzen kei­ne frische Milch mehr und Monika und ihre Mutter über­nahmen deren Betreuung ganz. Dies musste sich bei den Katzen herumgesprochen haben, bald ka­men zu den sesshaften Bauernhofkatzen einige Kostgän­ger hinzu.

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Es gab auch kranke Katzen, die in der Scheune ins Heu gelegt wurden. Und verantwortungslose Katzenbesitzer liessen beim Wohnungswechsel ihre Katzen einfach zurück. Um den Katzenbestand in Grenzen zu halten, wurden die teils wilden Tiere mit Hilfe einer Katzenfalle eingefangen und anschliessend vom Tierarzt kastriert. Da nicht alle wilden Katzen eingefangen werden konnten, erhalten heute zwei von ihnen zweimal im Monat die Antibabypille.

Wer Verantwortung für Tiere übernimmt, erlebt nicht nur Freude, sondern auch viel Arbeit und Leid: einige Katzen sind dem Strassenverkehr zum Opfer gefallen, andere werden krank oder erleiden Verletzungen, und alten Tieren müssen Zähne gezogen werden.

Die Katzen leben frei und werden einmal täglich gefüttert. Derzeit kommen regelmässig gegen 20 Tiere. Hinzukommen vereinzelt Besuche aus der Nachbarschaft.

Nachfolgend stellen wir einige unserer Kostgänger vor:

Tristan

ist ein sehr schöner, feinfühliger und ängstlicher Ka­ter. Schlimme Zeiten liegen hinter ihm. Beim Versuch, sein Floh­halsband los zu werden, blieb es ihm im Maul hängen. Zehn bange Tage dauerte es, bis wir ihn mit einem Vogelnetz in einem nahe gelegenen Schopf einfangen und von seiner Qual befreien konnten.

Hier ist die ganze Geschichte


Quirin

ist in der Katzenscheune geboren. Noch klein und unter­nehmungs­lustig machte er sich auf Entde­ckungsreise. Eines Abends auf­geschreckt, flüchtete er in einen Spalt zwischen den Heu­ballen. Als er nach ei­nem Tag noch nicht wieder hervorge­kommen war, muss­ten 140 Heuballen weggeräumt werden, damit er den Weg in die Frei­heit wiederfand.

Hier ist die ganze Geschichte


Niki

mit ihrem ganz beson­deren Charakter kommt je­den Abend zum Futterplatz. Sie ist frech und graziös zu­gleich. An ihr lässt sich be­sonders gut erkennen, dass jede Katze ihre ganz eigene Persönlichkeit hat. Es gibt keine zwei Katzen, die gleich sind.

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Sissi

gehört zu den glückli­chen Katzen, die ein neues Heim gefunden haben. Seit Februar 2006 geniesst sie Wohnung und Balkon ei­nes Freundes. So gibt es ei­nige Katzen, die wir plat­zieren konnten.

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DCF 1.0

Nera unser Patient

Wir haben Nera am 27.September 2005 beim Füttern der Seltisberger Katzen schwer verletzt gefunden. Nun ist sie seit dem 1. Oktober bei uns zuhause. Nera muss während ca 4 Monate intensive gepflegt werden. Nera ist eine Maienkätzli von einer ziemlich wilden Katze.

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DCF 1.0

DCF 1.0

Darinka ein neuer Patient

Samstag, 14. Oktober 2005 gegen den Abend wurde Darinka von einem Auto angefahren. Der freundliche und verantwortungsvolle Automobilist hat Darinka sofort in die Tierklinik gebracht. Ein Gehirntrauma wurde diagnostiziert und innere Verletzungen wurden vermutet.

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