Tristan

ist ein sehr schöner, feinfühliger und ängstlicher Kater. Schlimme Zeiten liegen hinter ihm. Beim Versuch, sein Flohhalsband loszuwerden, blieb es ihm im Maul hängen. Zehn bange Tage dauerte es, bis wir ihn mit einem Vogelnetz in einem nahen gelegenen Schopf einfangen und von seiner Qual befreien konnten.

Montag den 29 März 2004 Tristans unheimlicher Tag

Tristan wurde in den letzten Monaten sehr zutraulich.

Es geschah an einem Abend anfangs Januar. In der Meinung Rumbi stehe neben ihr, streichelte Ruth ihr Liebling. Doch ohhh!! es war nicht Rambo sondern Tristan. Hier erhielt Tristi seine ersten Streicheleinheiten von einem Menschen. Beide, Ruth und Tristan schauten sich gegenseitig erstaunt an. Tristan wurde von dieser Liebkosung so richtig angetan. Dies war der Start einer neuen Beziehung. Tristi wurde immer zutraulicher. Er liess sich von Ruth und Monika streicheln. Er Butschte und nahm die ersten Fleischstücklein aus der Hand. Auch gegenüber Männer wurde das Vertrauen etwas besser. Doch hier bewahrte er immer genügend Abstand. Er liess sich von Männer nicht berühren.

Am Montag den 29. März geschah das Unheimliche. Tristan war nun sehr zutraulich. Putschte und genoss die Streicheleinheiten von Monika. Nun kam die Gelegenheit ihm zu seiner Sicherheit ein reflektierendes Flohband anzuziehen. Die nahegelegene Strasse war immer eine grosse Gefahr für die Katzen. Erstaunt über das neue und unbekannte Ding um den Hals, fand er das zunächst sehr interessant. Er räckelte sich, streckte den Hals und kuschelte sich um Monikas Beine.

Doch irgendwie wurde dieses Bändeli dann doch noch lästig. Denn es wurde nicht mehr abgezogen. Am nächsten Abend beim Fütter der Katzen war Tristan zunächst nicht zu sehen. Normalerweise war er immer an seinem Platz und wartete auf den Besuch. Erst nach einiger Zeit tauchte er auf. Doch er wollte nicht kommen. Nach einiger Zeit entdeckte Monika dass Tristan offensichtlich versuchte das Halsband anbzuziehen. Aber leider ist ihm dies nicht gelungen. Das Halsband blieb ihm im Mund hängen.

Da war nichts mehr von Putschen und Kuscheln. Tristan hielt sich auf sichere Distanz. Schlimme Tage kamen auf ihn zu. Jeder Versuch das Flohband los zu werden scheiterte. Ihm zu helfen auch.

Zehn bange Tage dauerte es, bis wir ihn mit einem Vogelnetz in einem nahe gelegenen Schopf einfangen und von seiner Qual befreien konnten. Das Flohband musste vom Tierarzt entfernt werden. Es hatte sich schon ziemlich tief in die Maulecken eingefressen. Als wir nach dem Tierarzt Tristan im Stall wieder frei liessen, rechneten wir damit, dass er schnell wie möglich flüchten und sich verkriechen würde. Doch da waren wir völlig falsch. Tristan verhielt sich wie wenn nichts geschehen wäre. Er kuschelte sich an die Beine von Monika und liess ich streicheln

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